Unfälle mit Kampfmitteln und weitere Ereignisse

21.12.2011 "Es war wie bei einem Erdbeben"
Nach zwei Explosionen von alten Riegelminen herrscht in Neuhausen Ausnahmezustand. Ein Besuch

05.12.2011 Kriegsbomben in Koblenz entschärft

12.05.2011 Die Bombe tickt nicht mehr
Blindgänger in Ferch gestern entschärft / Stau auf der Autobahn

11.05.2011 Fliegerbombe in Ferch wird heute entschärft
A10 zwischen Anschlussstelle Michendorf und Dreieck Potsdam komplett gesperrt

Bombensuche dauert noch Jahrzehnte
Schulen und Kitas werden systematisch geprüft

Zwei Bomben in zwei Tagen
In Potsdam müssen 6000 Menschen ihre Häuser verlassen. Auch in Spandau verlief in der Nacht zu Mittwoch alles glimpflich

22.03.2011 Heide noch lange nicht frei
595 Millionen Euro für "Bombodrom"-Beräumung nötig

18.11.2010 Munition im Meer ist tickenede Zeitbombe
Große Gefahr für Mensch und Meeresumwelt durch freugesetzte Giftstoffe

15.11.2010 Die Gefahr steckt im Schlamm
Taucher suchen den Kanal zwischen Möllensee und Gudelacksee nach Munition aus dem Zweiten Weltkrieg ab

14./15.08.
2010
Das Risiko im Boden
Altlasten und Munitionsreste erschweren den Verkauf alter Militärflächen

29.07.2010 20-Zentner-Bombe - größte Evakuierung aller Zeiten
5000 Menschen müssen heute aus Ihren Häusern

01.07.2010 Ganz vorsichtig
Oranienburg will Straßen für Busse und Lkw sperren - um keine Blindgänger auszulösen

23.06.2010 "Man müsste die ganze Stadt räumen"
Bombenexperte vermutet noch 300 gefährliche Blindgänger im Boden Oranienburg

03.06.2010 In Oranienburg kann es jeden Tag passieren "
Experte warnt vor Selbstdetonation

02.06.2010 Fliegerbombe: Ursache gesucht
Nach dem Tod dreier Sprengexperten in Göttingen untersucht eine Sonderkommission die rätselhafte Explosion.
Drei Tote bei Bombenentschärfung in Göttingen
Bei der Explosion einer amerikanischen Fliegerbombe in Göttingen sind drei Menschen getötet worden. Das Unglück ereignete sich, als der Kampfmittelräumungsdienst die Bombenentschärfung vorbereitete. Die Ursache ist noch unklar.

01.06.2010 Drei Menschen sterben bei Bombenexplosion
Bei den Vorbereitungen zu einer Bombenentschärfung sind in Göttingen drei Menschen ums Leben gekommen. Zwei weitere wurden schwer verletzt. Die Fliegerbombe explodierte aus noch unbekanntem Grund.

10.04.2010 Senat macht aus Blindgängern ein Geheimnis
Angst und Hysterie sollen vermieden werden - 7300 Bomben seit 1984 geborgen

18.02.2010 Thüringen: 2009 fast 300 Tonnen Altmunition entsorgt

02.12.2009 Bohrer sucht nach Bomben
Mehr als 1000 Löcher werden in den nächsten Wochen in den Boden der zukünftigen Stadtstraßen-Trasse zwischen Lade- und Peterstraße gebohrt. Ziel ist es, mögliche Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg zu orten.

02.12.2009 Angst vor der "Montagsbombe"
Das Entschärfungsteam der polzei macht in Berlin jährlich rund 100 Sprengkörper unschädlich / Jeder Einsatz ist gefährlich

30.10.2009 10.58 Uhr ging ein Ruck durch Neuseddin
Blindgänger kontrolliert gesprengt / Eisenbahnsiedlung war gestern wegen 250-Kilo-Bombe Sperrgebiet

26.09.2009 Staubsäule über der Stadt
Fliegerbombe im Wohngebiet gesprengt

18.05.2009 Bombe rollt von Baggerschaufel
Die Bewohner im Spandauer Ortsteil Hakenfelde sind offenbar nur knapp einer Katastrophe entkommen: Bei Bauarbeiten ist einem Bagger eine 50-Kilogramm-Weltkriegsbombe von der Schaufel gerollt. Neben der Fundstelle befinden sich eine Kita und ein Seniorenheim.

23.04.2009 Fliegerbombe unter Hubschrauberlandeplatz
Bauarbeiter finden Blindgänger: Ktankenhaus in Zehlendorf teilweise geräumt. Experten entschärfen Munition

09.04.2009 Gefährlicher Baggereinsatz
Baustelle auf RAW-Gelände war noch nicht nach Munition abgesucht


21.03.2009 Explosion in Niemegk durch Kriegs-Granate
Niemegk - Die Explosion in Niemegk (Potsdam Mittelmark), bei der ein 40-jähriger Mann getötet wurde ist durch eine Granate russischer Bauart aus dem zweiten Weltkrieg verursacht worden. Das teilen die Polizei in Brandenburg/Havel und die Staatsanwalt Potsdam am Freitag mit. Es bestehe der Verdacht, dass das spätere Opfer und sein gleichaltriger Freund den Sprengkörper gefunden und diesen manipuliert hätten. Der zweite Mann wurde bei der Explosion am Montagabend auf seinem Grundstück lebensgefährlich verletzt. Gegen den Verletzten wird wegen des Verdachts ermittelt, er habe die Explosion herbeigeführt.
Bei den kriminaltechnischen Untersuchungen seinen Spuren, "die auf mechanische Manipulation hindeuten", entdeckt worden. Einzelheiten nannten weder Polizei noch Staatsanwaltschaft. Die beiden Männer hatten an einer offenen Feuerstelle auf dem Grundstück mit der Granate hantiert, bevor es zu der Explosion kam. Bei dem Sprengkörper handelte es sich um eine sogenannte Werfergranate. Wo und wie die beiden Männer die Granate gefunden hatten, werde noch ermittelt. Der verletzte Grundstückseigentümer wird in einem Berliner Krankenhaus behandelt und ist nicht ansprechbar (dpa)

18.03.2009 Munition in Feuerschale
Ein Mann in Niemegk getötet, zweiter in Lebensgefahr

05.01.2009 15000 Menschen evakuiert - Bomben in Osnabrück entschärft und gesprengt

05.11.2008 Alarm in der Zeitbomben-Zone

21.09.2008 Fliegerbombe verletzt 17 Menschen in Hattingen

05.07.2008 Kampfmittelräumung vor dem Bau der Solarfabrik

13.06.2008 Panzer schlagen Schneisen

02.05.2008 Bürgerkriegskanonenkugel tötet Virginia Reliktensammler

27.02.2008
Erdreich flog einen Kilometer weit

05.10.2007
Fliegerbombe entschärft

02.08.2007
4000 Blindgänger im Berliner Boden

01.08.2007
Eine Arbeit, die mehr und mehr zum russischen Roulette wird

18.07.2007
Nachts allein mit der Bombe

16.05.2007
Acht Bomben sind kein Pappenstiel

21.11.2006
Bombenfund im Fasanenhof - Tausende evakuiert

24.10.2006
A 3: Bombe reißt Bauarbeiter in den Tod

12.10.2006 Explosion einer Übungsbombe in Lingen
Beim Zerschneiden einer Bombenhülle einer britischen Übungsbombe, die von einer Kampfmittelräumfirma an einen Schrottverwerter übergeben wurde, ist es
zu einer Explosion gekommen, zwei Personen erlitten glücklicherweise nur ein "Knalltrauma". Die britischen Übungsbomben der MK-Serie sind aus Nachkriegsjahren und wurden zu Übungszwecken auf dem durch britische Kräfte von 1951 bis 2001 genutzten Flugplatz Nordhorn-Range abgeworfen. Sie entsprechen äußerlich in
Größe und Aussehen nahezu vergleichbaren Sprengbomben.
Offensichtlich ist beim Zerschneiden der Bombenhülle mittels eines Schneidbrenners die noch vorhandene Übertragungsladung (ca. 350gr Tetryl) soweit erhitzt worden, dass sie detonierte. Der abgetrennte Bombenkopf (Masse ca. 35 kg) wurde ca. 12 m weit geschleudert, die restliche Bombenhülle (ca. 150 kg) schlug nach 7 m gegen einen Container. In
Bombenkopf und Bombenhülle sind die Splittereinschläge der Metallhülle der
Übertragungsladung zu erkennen, die Bombenhülle hat alle Splitter abgefangen
und damit den mit dem Zerschneiden beauftragten Mitarbeiter vor Verletzungen
bewahrt.
Bei der Untersuchung wurden auf dem Schrottplatz zur weitere 19 Übungsbomben
(davon 7 bereits zerschnitten) festgestellt, bei denen der Behälter für die
Übertragungsladung noch vorhanden war. (Quelle Mollitor)

08.09.2006 Sammeln auf dem Pulverfass

07.09.2006 Babelsberg wird Geisterstadt

22./23.07.2006
Bombenfund legt Potsdam lahm

07.03.2006
Das explosive Erbe des Krieges

01.03.2006 Verwarnung und Geldbußen für "Bomben-Beamte"
von Gregor Spohr
Der Bomben-Skandal vom Sommer letzten Jahres hat für drei Beamte der Stadtverwaltung Herten Folgen. Sie werden mit Verwarnungen und "spürbaren" Geldbußen bestraft.
"Die Vorwürfe haben sich in allen drei Fällen bestätigt", betont Bürgermeister Dr. Uli Paetzel. Nähere Angaben zu den Disziplinarmaßnahmen darf Paetzel aus Datenschutz- und Fürsorgepflichtgründen nicht machen. "Ich kann nur soviel sagen: Sie bewegen sich zwischen Verwarnung und spürbaren Geldbußen." Fünf "Strafen" sind laut Landesdisziplinargesetz möglich: Verwarnung, Geldbuße, Kürzung der Dienstbezüge, Zurückstufung und Entfernung aus dem Beamtenverhältnis.
Paetzel entschied sich für die beiden mildesten. Bewerten musste er nicht nur den Sachverhalt, sondern auch die bisherigen Leistungen der Beamten und ihre wirtschaftlichen Verhältnisse. Die Verfügungen sind den drei Männern – sie arbeiten in den Bereichen Tiefbau, Liegenschaften und Ordnung – am Dienstag zugestellt worden. Einspruch ist möglich.
Nach dem Fund einer Fünf-Zentner-Bombe aus dem 2. Weltkrieg im Neubaugebiet "Waldviertel" am 18. Juli war festgestellt worden, dass die drei beschuldigten Beamten deutliche Hinweise auf Blindgänger ignoriert hatten. Dr. Paetzel: "Sie haben damit leichtfertig Menschenleben gefährdet." Insgesamt fünf Bomben waren beim anschließenden Absuchen des Geländes gefunden und entschärft worden.
(Quelle: Hertener Allgemeine)

03.02.2006 Handgranate gezündet
13-Jähriger aus Hohenfels im Glück: leicht verletzt
Hohenfels. (hou) Sie hatten mehr Glück als Verstand. Bei der Zündung einer Handgranate sind zwei Buben aus Hohenfels (Kreis Neumarkt) mit weitgehend heiler Haut davongekommen.
Die Schüler, acht und 13 Jahre alt, hatten auf einer Wiese gespielt und den offensichtlich aus Bundeswehrbeständen stammenden Sprengkörper gefunden. Sie trugen die Granate vor das elterliche Anwesen des Achtjährigen, stellten sich an eine Garage und lösten den Zündmechanismus aus. Unmittelbar darauf gab es einen lauten Knall.
Wenige Minuten später trafen Notärzte und Sanitäter ein. Sie fanden den Achtjährigen unverletzt. Sein fünf Jahre älterer Freund wies Wunden am Kopf auf. Er kam ins Krankenhaus, wo die Mediziner Entwarnung geben konnten: Im Schädel steckten zwar einige kleinere Splitter, sie waren jedoch rasch entfernt und hatten keine größeren Verletzungen hinterlassen.
Unterdessen ermitteln Beamte des bayerischen Landeskriminalamtes (LKA), wie die Handgranate an den Fundort kam. "Sie muss längere Zeit dort gelegen haben", sagte ein LKA-Sprecher und berichtete ferner, dass noch am gleichen Tag die Wiese nach weiteren gefährlichen Gegenständen abgesucht worden sei. Zahlreiche Beamte kämmten die Wiese ab, fanden jedoch nichts.
(Quelle: Oberpfalznetz)

22.12.2005 Blindgänger legt Stadtviertel lahm

16.12.2005
Ein Baggerfahrer hat in Wustermark (Havelland) mit der Schaufel auf dem Grund des Kanals einen alten Blindgänger berührt und zur Explosion gebracht, berichtet die Polizei. Der Bagger wurde beschädigt, der Mann kam mit dem Schrecken davon. (Quelle dpa)

09.12.2005 Bombe Unter den Linden gesprengt

13.08.2005 Unterirdische Überraschung

25.04.2005
Eine Stunde Stille am "Ei"

20.04.2005

In Selze/bei Hildesheim wurde ein 6-jähriger Junge schwer verletzt, als er einen "Simulator, Bodensprengpunkt DM 22" (früher als DM 12 bekannt) fand und an ihm manipulierte.
Hierbei hat er offensichtlich den Reibdraht gezogen und damit den Anzündsatz aktiviert, der Simulator ist nach der vorgesehenen Verzögerungszeit in der Hand losgegangen. Der Junge hat drei Finger verloren, wurde sehr lange operiert, über weitere Verletzungen (Augen-/Ohrenschäden) ist hier nichts bekannt. (Der Knallsatz des Modelles DM 22 wurde gegenüber den früheren DM-12 Modellen (16 Gramm) auf 5 Gramm reduziert, erzeugt aber immer noch einen Schalldruck von 165 dB in drei Meter Entfernung.
Der Simulator dient zur Darstellung eines detonierenden Kampfmittels und erzeugt einen lauten Knall sowie einen Lichtblitz. Er ist bei der Bundeswehr ausdrücklich nur für den Einsatz von Schiedsrichterpersonal vorgesehen, wird zusammen mit entsprechenden Sicherheitshinweisen (z.B. Gefahrenbereich 20 Meter um den Explosionsort, Versager nicht berühren, wie Blindgänger sprengen) ausgeliefert.

11./12.06.2005
Fahrlässige Tötung der Mitarbeiter

06.04.2005

Eine britische Brandbombe INC 30 lbs wurde in Preetz (Schleswig-Holstein freigelegt. Durch Sauerstoffzutritt entzündete sich der durch Beschädigung/Korrosion offen liegende Brandsatz (Phosphoranteile) und brannte ab. Hierbei wurde der noch vorhandene Ausstoßsatz aus Schwarzpulver soweit erhitzt, dass er sich umsetzte und die noch vorhandene brennende Brandmasse weiträumig verteilte.

05.04.2005
Drei Seeleute kamen auf einem niederländischen Fischkutter ums Leben, als sich beim Absetzen des gefüllten Netzes eine Explosion ereignete. Zwei Fischer wurden bei dem Ereignis über Bord geschleudert und konnten nur noch tot geborgen werden, der dritte erlag an Bord seinen schweren Verletzungen. Der Fischkutter (42 Meter lang, 6 Mann Besatzung) wurde leicht beschädigt und konnte aus eigener Kraft den Hafen von IJmuiden anlaufen.
Experten der niederländischen Marine untersuchten den Kutter und gehen aufgrund der Spuren von der Detonation einer amerikanischen 250 lbs-Fliegerbombe aus.

Anfang 2005
Detonation einer 13 mm Sprenggranate in Münster-Dieburg (Hessen) bei den Räumarbeiten durch eine private Räumfirma.
Granate ist bei den vorbereitenden Arbeiten zum Abtransport detoniert. Hierbei wurde ein Mitarbeiter der Räumfirma verletzt. Über die Schwere der Verletzung ist hier nichts bekannt

03.02.2005
Bei Offenbach/Hessen kam es zur Selbstdetonation einer (vermutlich) 500 lbs - Bombe mit chemisch-mechanischen Langzeitzünder . Es gab keine Beobachter der Detonation, so dass örtliche Seismologen zunächst von einem "kleineres Erdbeben" ausgegangen sind. Durch einen Spaziergänger wurde ein paar Tage später hat dann ein Trichter (11 m Durchmesser, 2 m tief) entdeckt.

04.01.2005 Sprengstoffunfall bei Beeskow


Herbst 2004 Alles was man sich vorstellen kann

30.08.2004 Angst lässt Jürgen Göb bei seiner Arbeit nicht zu

30.08.2004 Auf historischen Grund lagern die Fliegerbomben

07.07.2004 Gefährliche Minen und gute Kontakte

16.06.2004 Respekt vor der Bombe

 
21.05.2004 Tod auf dem Sprengplatz  

25.07.2003
Die Ursache des Explosionsunglücks im Spreewerk in Lübben vom November 2002 ist aufgeklärt. Die Detonation, durch die vier Mitarbeiter beim Zerlegen von Bomben tödlich verletzt wurden, ist nach Informationen der "Lausitzer Rundschau" durch ein heruntergefallenes Verbindungsstück ausgelöst worden. Das gehe aus Untersuchungen des brandenburgischen Landeskriminalamtes (LKA) hervor. Experten des LKA haben an einem Adapter, der zur Entsorgung der Sprengkörper verwandt wurde, Beschädigungen gefunden, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Cottbus, Cäcilia Cramer-Krahforst. Diese ließen darauf schließen, dass das Verbindungsstück beim Hantieren in die Sprengstofffüllung einer der Bomben fiel. Das habe nach Ansicht der Kriminaltechniker zu einer Kettenreaktion geführt. Nach dem vorläufigen Untersuchungsergebnis wird ein Anschlag von außen ausgeschlossen. Das Spreewerk Lübben gehört zur US-Firma General Atomics.