Unfälle mit Kampfmitteln und weitere Ereignisse
| 07.04.2011 |
Zwei Bomben in zwei Tagen
In Potsdam müssen 6000 Menschen ihre Häuser verlassen. Auch in Spandau verlief in der Nacht zu Mittwoch alles glimpflich |
| 15.11.2010 |
Die Gefahr steckt im Schlamm
Taucher suchen den Kanal zwischen Möllensee und Gudelacksee nach Munition aus dem Zweiten Weltkrieg ab |
14./15.08.
2010 |
Das Risiko im Boden
Altlasten und Munitionsreste erschweren den Verkauf alter Militärflächen |
| 01.07.2010 |
Ganz vorsichtig
Oranienburg will Straßen für Busse und Lkw sperren - um keine Blindgänger auszulösen |
| 02.06.2010 |
Fliegerbombe: Ursache gesucht
Nach dem Tod dreier Sprengexperten in Göttingen untersucht eine Sonderkommission die rätselhafte Explosion.
Drei Tote bei Bombenentschärfung in Göttingen
Bei der Explosion einer amerikanischen Fliegerbombe in Göttingen sind drei Menschen getötet worden. Das Unglück ereignete sich, als der Kampfmittelräumungsdienst die Bombenentschärfung vorbereitete. Die Ursache ist noch unklar. |
| 01.06.2010 |
Drei Menschen sterben bei Bombenexplosion
Bei den Vorbereitungen zu einer Bombenentschärfung sind in Göttingen drei Menschen ums Leben gekommen. Zwei weitere wurden schwer verletzt. Die Fliegerbombe explodierte aus noch unbekanntem Grund. |
| 02.12.2009 |
Bohrer sucht nach Bomben
Mehr als 1000 Löcher werden in den nächsten Wochen in den Boden der zukünftigen Stadtstraßen-Trasse zwischen Lade- und Peterstraße gebohrt. Ziel ist es, mögliche Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg zu orten. |
| 02.12.2009 |
Angst vor der "Montagsbombe"
Das Entschärfungsteam der polzei macht in Berlin jährlich rund 100 Sprengkörper unschädlich / Jeder Einsatz ist gefährlich |
| 18.05.2009 |
Bombe rollt von Baggerschaufel
Die Bewohner im Spandauer Ortsteil Hakenfelde sind offenbar nur knapp einer Katastrophe entkommen: Bei Bauarbeiten ist einem Bagger eine 50-Kilogramm-Weltkriegsbombe von der Schaufel gerollt. Neben der Fundstelle befinden sich eine Kita und ein Seniorenheim. |
21.03.2009 Explosion in Niemegk durch Kriegs-Granate
Niemegk - Die Explosion in Niemegk (Potsdam Mittelmark), bei der ein 40-jähriger Mann getötet wurde ist durch eine Granate russischer Bauart aus dem zweiten Weltkrieg verursacht worden. Das teilen die Polizei in Brandenburg/Havel und die Staatsanwalt Potsdam am Freitag mit. Es bestehe der Verdacht, dass das spätere Opfer und sein gleichaltriger Freund den Sprengkörper gefunden und diesen manipuliert hätten. Der zweite Mann wurde bei der Explosion am Montagabend auf seinem Grundstück lebensgefährlich verletzt. Gegen den Verletzten wird wegen des Verdachts ermittelt, er habe die Explosion herbeigeführt.
Bei den kriminaltechnischen Untersuchungen seinen Spuren, "die auf mechanische Manipulation hindeuten", entdeckt worden. Einzelheiten nannten weder Polizei noch Staatsanwaltschaft. Die beiden Männer hatten an einer offenen Feuerstelle auf dem Grundstück mit der Granate hantiert, bevor es zu der Explosion kam. Bei dem Sprengkörper handelte es sich um eine sogenannte Werfergranate. Wo und wie die beiden Männer die Granate gefunden hatten, werde noch ermittelt. Der verletzte Grundstückseigentümer wird in einem Berliner Krankenhaus behandelt und ist nicht ansprechbar (dpa)
02.05.2008 Bürgerkriegskanonenkugel tötet Virginia Reliktensammler
27.02.2008 Erdreich flog einen Kilometer weit
05.10.2007 Fliegerbombe entschärft
02.08.2007 4000 Blindgänger im Berliner Boden
01.08.2007 Eine Arbeit, die mehr und mehr zum russischen Roulette wird
18.07.2007 Nachts allein mit der Bombe
16.05.2007 Acht Bomben sind kein Pappenstiel
21.11.2006 Bombenfund im Fasanenhof - Tausende evakuiert
24.10.2006 A 3: Bombe reißt Bauarbeiter in den Tod
12.10.2006 Explosion einer Übungsbombe in Lingen
Beim Zerschneiden einer Bombenhülle einer britischen Übungsbombe, die von einer Kampfmittelräumfirma an einen Schrottverwerter übergeben wurde, ist es
zu einer Explosion gekommen, zwei Personen erlitten glücklicherweise nur ein "Knalltrauma". Die britischen Übungsbomben der MK-Serie sind aus Nachkriegsjahren und wurden zu Übungszwecken auf dem durch britische Kräfte von 1951 bis 2001 genutzten Flugplatz Nordhorn-Range abgeworfen. Sie entsprechen äußerlich in
Größe und Aussehen nahezu vergleichbaren Sprengbomben.
Offensichtlich ist beim Zerschneiden der Bombenhülle mittels eines Schneidbrenners die noch vorhandene Übertragungsladung (ca. 350gr Tetryl) soweit erhitzt worden, dass sie detonierte. Der abgetrennte Bombenkopf (Masse ca. 35 kg) wurde ca. 12 m weit geschleudert, die restliche Bombenhülle (ca. 150 kg) schlug nach 7 m gegen einen Container. In
Bombenkopf und Bombenhülle sind die Splittereinschläge der Metallhülle der
Übertragungsladung zu erkennen, die Bombenhülle hat alle Splitter abgefangen
und damit den mit dem Zerschneiden beauftragten Mitarbeiter vor Verletzungen
bewahrt.
Bei der Untersuchung wurden auf dem Schrottplatz zur weitere 19 Übungsbomben
(davon 7 bereits zerschnitten) festgestellt, bei denen der Behälter für die
Übertragungsladung noch vorhanden war. (Quelle Mollitor)
08.09.2006 Sammeln auf dem Pulverfass
07.09.2006 Babelsberg wird Geisterstadt
22./23.07.2006 Bombenfund legt Potsdam lahm
07.03.2006 Das explosive Erbe des Krieges
01.03.2006 Verwarnung und Geldbußen für "Bomben-Beamte"
von Gregor Spohr
Der Bomben-Skandal vom Sommer letzten Jahres hat für drei Beamte der Stadtverwaltung Herten Folgen. Sie werden mit Verwarnungen und "spürbaren" Geldbußen bestraft.
"Die Vorwürfe haben sich in allen drei Fällen bestätigt", betont Bürgermeister Dr. Uli Paetzel. Nähere Angaben zu den Disziplinarmaßnahmen darf Paetzel aus Datenschutz- und Fürsorgepflichtgründen nicht machen. "Ich kann nur soviel sagen: Sie bewegen sich zwischen Verwarnung und spürbaren Geldbußen." Fünf "Strafen" sind laut Landesdisziplinargesetz möglich: Verwarnung, Geldbuße, Kürzung der Dienstbezüge, Zurückstufung und Entfernung aus dem Beamtenverhältnis.
Paetzel entschied sich für die beiden mildesten. Bewerten musste er nicht nur den Sachverhalt, sondern auch die bisherigen Leistungen der Beamten und ihre wirtschaftlichen Verhältnisse. Die Verfügungen sind den drei Männern – sie arbeiten in den Bereichen Tiefbau, Liegenschaften und Ordnung – am Dienstag zugestellt worden. Einspruch ist möglich.
Nach dem Fund einer Fünf-Zentner-Bombe aus dem 2. Weltkrieg im Neubaugebiet "Waldviertel" am 18. Juli war festgestellt worden, dass die drei beschuldigten Beamten deutliche Hinweise auf Blindgänger ignoriert hatten. Dr. Paetzel: "Sie haben damit leichtfertig Menschenleben gefährdet." Insgesamt fünf Bomben waren beim anschließenden Absuchen des Geländes gefunden und entschärft worden.
(Quelle: Hertener Allgemeine)
03.02.2006 Handgranate gezündet
13-Jähriger aus Hohenfels im Glück: leicht verletzt
Hohenfels. (hou) Sie hatten mehr Glück als Verstand. Bei der Zündung einer Handgranate sind zwei Buben aus Hohenfels (Kreis Neumarkt) mit weitgehend heiler Haut davongekommen.
Die Schüler, acht und 13 Jahre alt, hatten auf einer Wiese gespielt und den offensichtlich aus Bundeswehrbeständen stammenden Sprengkörper gefunden. Sie trugen die Granate vor das elterliche Anwesen des Achtjährigen, stellten sich an eine Garage und lösten den Zündmechanismus aus. Unmittelbar darauf gab es einen lauten Knall.
Wenige Minuten später trafen Notärzte und Sanitäter ein. Sie fanden den Achtjährigen unverletzt. Sein fünf Jahre älterer Freund wies Wunden am Kopf auf. Er kam ins Krankenhaus, wo die Mediziner Entwarnung geben konnten: Im Schädel steckten zwar einige kleinere Splitter, sie waren jedoch rasch entfernt und hatten keine größeren Verletzungen hinterlassen.
Unterdessen ermitteln Beamte des bayerischen Landeskriminalamtes (LKA), wie die Handgranate an den Fundort kam. "Sie muss längere Zeit dort gelegen haben", sagte ein LKA-Sprecher und berichtete ferner, dass noch am gleichen Tag die Wiese nach weiteren gefährlichen Gegenständen abgesucht worden sei. Zahlreiche Beamte kämmten die Wiese ab, fanden jedoch nichts.
(Quelle: Oberpfalznetz)
22.12.2005 Blindgänger legt Stadtviertel lahm
16.12.2005
Ein Baggerfahrer hat in Wustermark (Havelland) mit der Schaufel auf dem Grund des Kanals einen alten Blindgänger berührt und zur Explosion gebracht, berichtet die Polizei. Der Bagger wurde beschädigt, der Mann kam mit dem Schrecken davon. (Quelle dpa)
09.12.2005 Bombe Unter den Linden gesprengt
13.08.2005 Unterirdische Überraschung
25.04.2005 Eine Stunde Stille am "Ei"
20.04.2005
In Selze/bei Hildesheim wurde ein 6-jähriger Junge schwer verletzt,
als er einen "Simulator, Bodensprengpunkt DM 22" (früher
als DM 12 bekannt) fand und an ihm manipulierte.
Hierbei hat er offensichtlich den Reibdraht gezogen und damit den Anzündsatz
aktiviert, der Simulator ist nach der vorgesehenen Verzögerungszeit
in der Hand losgegangen. Der Junge hat drei Finger verloren, wurde sehr
lange operiert, über weitere Verletzungen (Augen-/Ohrenschäden)
ist hier nichts bekannt. (Der Knallsatz des Modelles DM 22 wurde gegenüber
den früheren DM-12 Modellen (16 Gramm) auf 5 Gramm reduziert, erzeugt
aber immer noch einen Schalldruck von 165 dB in drei Meter Entfernung.
Der Simulator dient zur Darstellung eines detonierenden Kampfmittels und
erzeugt einen lauten Knall sowie einen Lichtblitz. Er ist bei der Bundeswehr
ausdrücklich nur für den Einsatz von Schiedsrichterpersonal
vorgesehen, wird zusammen mit entsprechenden Sicherheitshinweisen (z.B.
Gefahrenbereich 20 Meter um den Explosionsort, Versager nicht berühren,
wie Blindgänger sprengen) ausgeliefert.
11./12.06.2005 Fahrlässige Tötung der Mitarbeiter
06.04.2005
Eine britische Brandbombe INC 30 lbs wurde in Preetz (Schleswig-Holstein
freigelegt. Durch Sauerstoffzutritt entzündete sich der durch Beschädigung/Korrosion
offen liegende Brandsatz (Phosphoranteile) und brannte ab. Hierbei wurde
der noch vorhandene Ausstoßsatz aus Schwarzpulver soweit erhitzt,
dass er sich umsetzte und die noch vorhandene brennende Brandmasse weiträumig
verteilte.
05.04.2005
Drei Seeleute kamen auf einem niederländischen Fischkutter ums Leben,
als sich beim Absetzen des gefüllten Netzes eine Explosion ereignete.
Zwei Fischer wurden bei dem Ereignis über Bord geschleudert und konnten
nur noch tot geborgen werden, der dritte erlag an Bord seinen schweren
Verletzungen. Der Fischkutter (42 Meter lang, 6 Mann Besatzung) wurde
leicht beschädigt und konnte aus eigener Kraft den Hafen von IJmuiden
anlaufen.
Experten der niederländischen Marine untersuchten den Kutter und
gehen aufgrund der Spuren von der Detonation einer amerikanischen 250
lbs-Fliegerbombe aus.
Anfang 2005
Detonation einer 13 mm Sprenggranate in Münster-Dieburg (Hessen)
bei den Räumarbeiten durch eine private Räumfirma.
Granate ist bei den vorbereitenden Arbeiten zum Abtransport detoniert.
Hierbei wurde ein Mitarbeiter der Räumfirma verletzt. Über die
Schwere der Verletzung ist hier nichts bekannt
03.02.2005
Bei Offenbach/Hessen kam es zur Selbstdetonation einer (vermutlich) 500
lbs - Bombe mit chemisch-mechanischen Langzeitzünder . Es gab keine
Beobachter der Detonation, so dass örtliche Seismologen zunächst
von einem "kleineres Erdbeben" ausgegangen sind. Durch einen
Spaziergänger wurde ein paar Tage später hat dann ein Trichter
(11 m Durchmesser, 2 m tief) entdeckt.
25.07.2003
Die Ursache des Explosionsunglücks im Spreewerk in Lübben
vom November 2002 ist aufgeklärt. Die Detonation, durch die vier
Mitarbeiter beim Zerlegen von Bomben tödlich verletzt wurden, ist
nach Informationen der "Lausitzer Rundschau" durch ein heruntergefallenes
Verbindungsstück ausgelöst worden. Das gehe aus Untersuchungen
des brandenburgischen Landeskriminalamtes (LKA) hervor. Experten des LKA
haben an einem Adapter, der zur Entsorgung der Sprengkörper verwandt
wurde, Beschädigungen gefunden, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft
Cottbus, Cäcilia Cramer-Krahforst. Diese ließen darauf schließen,
dass das Verbindungsstück beim Hantieren in die Sprengstofffüllung
einer der Bomben fiel. Das habe nach Ansicht der Kriminaltechniker zu
einer Kettenreaktion geführt. Nach dem vorläufigen Untersuchungsergebnis
wird ein Anschlag von außen ausgeschlossen. Das Spreewerk Lübben
gehört zur US-Firma General Atomics.
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